Neues aus der Schule „St. Lorenz“ – SJM – Servi Jesu et Mariae

Neues aus der Schule „St. Lorenz“

Am 1. September begann in Kasachstan das neue Schuljahr 2019/2020. Der älteste Schüler und die jüngste Schülerin hatten die ehrenvolle Aufgabe, das Schuljahr einzuläuten.

Ein Überblick über unsere Aktivitäten während der Sommermonate

Abitur/Matura: Die Schüler der 11. Klasse haben sich gründlich auf die Abiturprüfung vorbereitet. Dafür wurden die Jugendlichen in unser Kreiszentrum Jawlenka gebracht, wo sie gemeinsam mit den Abiturienten aus anderen Schulen die schriftliche Prüfung ablegten. Das Ergebnis ist sehr erfreulich: Von 16 Schulen in unserem Kreis konnten wir mit Abstand den ersten Platz belegen. Die Schüler studieren mittlerweile schon in Russland und in Kasachstan und erhalten alle ein staatliches Stipendium. Wir wünschen ihnen viel Erfolg auf dem weiteren Lebensweg!

Österreichfahrt der 10. Klasse: Die Deutschschüler der 10. Klasse brachen Ende Juni mit Sr. Agnes Mairhofer als Begleitperson zu ihrer Sprach- und Kulturfahrt nach Österreich und Deutschland auf. Die Jugendlichen lebten die ersten Wochen in Gastfamilien in Maria Schmolln (Oberösterreich). Danach folgte eine Fahrt nach Deutschland, wo sie Usedom und Berlin besuchten. Wir danken allen Familien und Unterstützern für die Gastfreundschaft und die finanzielle Hilfe, ohne die diese aufwändige Fahrt nicht möglich gewesen wäre, zugleich ein besonderer Dank an Anna-Sophie Grubmüller, die viel Zeit und Engagement für unsere Kinder investierte und auch an Herrn Michael Schmidtkunz, der ein großartiger Helfer war.

Sommerlager: In den ersten Wochen der Sommerferien fanden die Sprachlager statt, an denen zahlreiche Schüler teilnahmen. Hier konnten die Kinder spielerisch und in einer freieren Atmosphäre ihre Sprachkenntnisse verbessern. Im Juli gab es auch zwei große religiöse Kinderlager: Zuerst in Tonkoschurowka mit 60 Kindern und danach in Korneewka mit 90 Kindern. Wir hatten zahlreiche Helfer in der Küche und in den Kindergruppen, die mit großem Engagement und Begeisterung arbeiteten. Jeder Tag war einem besonderen Heiligen gewidmet, zu dessen Leben die Kinder und Jugendlichen mit ihren Gruppenleitern Theaterstücke, Musicals, Filme und Plakate entwarfen. Es ist unser großes Anliegen, dass die Kinder durch die Schule nicht nur Wissen erhalten, sondern auch menschlich und religiös gebildet werden, sowie einen positiven Bezug zur Kirche und zu Gott erhalten.

Baustellen: In den Sommermonaten glich unsere Schule einem Ameisenhaufen. In fast allen Gebäuden wurden große Umbauarbeiten vorgenommen. In erster Linie galt es, neue Brandschutzvorschriften umzusetzen. Aus diesem Grund wurden das Schülerinternat und das Lehrerwohnheim mit feuerfesten Rigipsplatten ausgestattet. Die Außenwände wurden – wo es nötig war – abgedichtet und neue Außentüren installiert. In der Schule wurden das Foyer und der Speisesaal renoviert. Im 2. Stockwerk der Schule konnten wir dank Missio-Austria neue Fenster einbauen. Es war unglaublich viel Arbeit, aber dafür wird es in den Klassen im Winter wärmer sein, ohne dass sich auf den Wänden Schimmel bildet. Sehr erfreulich war insbesondere, dass wir rechtzeitig zum Schulanfang alle Arbeiten abschließen konnten.

Schulbeginn: In diesem Jahr haben wir eine Rekordzahl an Neuanmeldungen: 182 Schüler von der 1. bis zur 11. Klasse und 17 Kinder in der Vorschule, dazu noch 80 Anmeldungen im Kindergarten. Mit Freude konnten wir beim Konzert zum Schulanfang feststellen, dass die Schule aus allen Nähten platzt. Die Kinder kommen aus einem Umkreis von ca. 150 Kilometern. Als neuen Deutschlehrer engagierten wir Herrn Christian Matz aus München, der auch Gitarrenunterricht geben wird. In den ersten beiden Schulwochen findet ein Englischseminar statt. Dr. John Gladhill, Englischprofessor aus Erfurt und Mitglied in der Legio Mariae leitet für die älteren Schüler und die Englischlehrern ein intensives Seminar.

Projekte, die auf Ihre Unterstützung warten:

  1. Die Schulküche, die jeden Tag für ca. 200 Schüler und ca. 80 Kindergartenkinder mehrmals am Tag das Essen kocht, muss erneuert werden.
  2. Im Kindergarten möchten wir gerne einen kindgerechteren Spielplatz bauen – die jetzigen Spielgeräte stammen noch aus der Sowjetzeit und sind aus lackiertem Metall.
  3. Ein weiteres Projekt wird die Einrichtung einer speziellen IT–Computerklasse sein. Die Bildungsabteilung unseres Kreises bittet uns schon seit längerer Zeit, dass wir – als Vorzeigeschule des gesamten Bezirks – den Schülern auch in diesem Gebiet neue kreative Möglichkeiten eröffnen.

Spendenkonto
Diener Jesu und Mariens
Raika Blindenmarkt
BIC: RLNWATW1059
IBAN: AT16 3205 9000 0002 1907
Stichwort: „Schule Kasachstan“

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